Melkfett wurde ursprünglich in der Tierzucht verwendet und dient dort auch heute noch als ideales Pflegemittel bei Milchtieren. Aufgrund des sehr hohen Fettgehaltes (Vaseline) der Creme wird so bei regelmäßiger Anwendung ein Wundwerden der Zitzen verhindert. Um Infektionen vorzubeugen, werden noch weitere Zusatzstoffe (aber keine Antibiotika) beigefügt.

Da das „echte“ Melkfett außerdem noch Pestizide und andere schädliche Stoffe enthalten kann, ist es für den Menschen in dieser ursprünglichen Form nicht geeignet. Das aufbereitete Melkfett dagegen ist für die medizinische und kosmetische Anwendung bei Menschen mit Hautproblemen prädestiniert.

Häufig wird es mit weiteren Pflegestoffen wie Calendula, Bienenwachs und Vitamin E angereichert, um die pflegende Wirkung zu optimieren. Dieses kosmetische Melkfett hat mit der Creme aus der Milchindustrie nur noch wenig gemein.


Gewinnung und Herstellung von Melkfett

Herstellung von Melkfett

Die Herstellung von Melkfett unterscheidet sich je nach geplantem Einsatzgebiet.
Bildquelle: Praisaeng / Shutterstock.com

Melkfett ist eine sehr fettreiche Creme, die sowohl auf dem Bauernhof als auch in der Kosmetik zum Einsatz kommt. Das Melkfett, das früher in der Landwirtschaft zum Schutz der Zitzen von Milchtieren verwendet wurde, basierte auf Paraffin.

Paraffin als wichtigster Rohstoff

Der Naturwissenschaftler Karl von Reichenbach entdeckte 1930 mehr durch Zufall das Paraffin, als er versuchte, die Bestandteile des Holzteers zu analysieren. Paraffin erhält man aus den Schmierölschnitten bei der Vakuumdestillation. Dieses Rohparaffin wird zusätzlich raffiniert und weiter verarbeitet, wobei unter anderem Vaseline entsteht.

Vaseline als Nebenprodukt bei Erdöldestilation

Vaseline besteht aus festen und flüssigen Kohlenwasserstoffen und ist ein Nebenprodukt bei der Erdöldestillation. Mithilfe von Schwefelsäure, Bleicherden und Aktivkohle wird die Rohvaseline gereinigt und gebleicht. Weiße Vaseline wurde zusätzlich mit einem speziellen Verfahren fast vollständig entfärbt und enthält gegenüber der gelben Vaseline wesentlich weniger unerwünschte Kohlenwasserstoffe.

Herstellung kosmetischen Melkfetts

Das kosmetische Melkfett wird zusätzlich gereinigt und homogenisiert, um zu garantieren, dass keine schädlichen Stoffe mehr enthalten sind. Strenge und regelmäßige Kontrollen sorgen dafür, dass Melkfett die Haut schützt, ohne sie zu reizen. Als weitere Pflegestoffe werden dem Melkfett hochwertige Öle und Wachse (Bienenwachs, Sojaöl) sowie andere Haut schützende Substanzen, wie zum Beispiel Calendula und Vitamin E beigefügt.

Vitamin E ist für seine antioxidative und zellschützende Wirkung bekannt. Das so aufbereitete Melkfett bietet die besten Voraussetzungen, um die pflegebedürftige Haut zu schützen und zu regenerieren.

  • Hornhaut lässt sich mit der Creme leicht aufweichen und dann mühelos entfernen.

Und der sehr hohe Fettanteil der Creme übt eine isolierende Wirkung aus.

  • Melkfett schützt zum Beispiel Bergsteiger und Skifahrer vor Erfrierungen der Gesichtshaut, wenn sie sich vor der sportlichen Betätigung ausreichend eingecremt haben.
  • Auch in Pflegeeinrichtungen wird Melkfett zum Schutz der Patienten eingesetzt, so wird etwa dem Wundliegen vorgebeugt.

Melkfett sollte allerdings nicht länger als ein paar Stunden auf der Haut verbleiben, da sonst unerwünschte Nebenwirkungen – z.B. eine starke Austrocknung der Haut – auftreten.

Melkfett Herstellung für landwirtschaftliche Nutzung

Zum Basisstoff Parafin werden Zusatzstoffe (keine Antibiotika) beigemischt, um die Infektionsgefahr beim Melken zu minimieren. Allerdings kann dieses für die Milchwirtschaft aufbereitete Melkfett noch Pestizide und andere Bestandteile enthalten, so dass es für die Anwendung beim Menschen nicht geeignet ist.

Melkfett für technische Nutzung

Das Einsatzgebiet für die industrielle Nutzung ist groß. Dementsprechend vielfältig ist die Herstellung. Melkfett dient etwa als Korrosionsschutz in der Autoindustrie, zum Beispiel als Lichtschutzwachs für die Reifen und kann hierfür auch aus synthetischen Wachsen hergestellt werden.

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Inhaltsstoffe von Melkfett

Paraffin

Melkfett ist eine Pflegecreme auf Paraffinbasis, einem Nebenprodukt der Erdölgewinnung.
Bildquelle: MOLPIX / Shutterstock.com

Melkfett ist eine multifunktional einsetzbare Pflegecreme auf Paraffinbasis. Früher wurde sie ausschließlich in der Landwirtschaft verwendet, um die Zitzen der Milchtiere vor Entzündungen zu schützen. Heutzutage wird sie sowohl für Kosmetikprodukte als auch für technische Dinge genutzt. Die Inhaltsstoffe des Melkfetts unterscheiden sich dabei je nach Anwendungsbereich.

Inhaltsstoffe von Melkfett in der Landwirtschaft

Das ursprüngliche Melkfett bestand hauptsächlich aus Paraffin, einem Nebenprodukt bei der Erdölgewinnung. Es wurde 1930 von dem Naturwissenschaftler Karl von Reichenbach mehr durch Zufall entdeckt, als er die Inhaltsstoffe von Holzteer analysieren wollte. Paraffin besteht aus Kohlenwasserstoffen und kann anhand der so genannten Fischer-Tropsch-Synthese aus Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff sogar künstlich hergestellt werden.

Paraffin hat eine Schmelztemperatur von 50°-60° C. Dem Basisprodukt Paraffin werden noch verschiedene Stoffe (keine Antibiotika) beigemischt, um die Gefahr einer Infektion beim Melken auszuschließen. Trotzdem ist dieses für die Landwirtschaft aufbereitete Melkfett für die Anwendung beim Menschen nicht geeignet, da es noch Pestizide und andere gesundheitsschädliche Stoffe enthalten kann.

Inhaltsstoffe von Melkfett in der Kosmetik

Das kosmetische Melkfett besteht größtenteils aus Vaseline, einem Nebenprodukt bei der Erdöldestillation. Vaseline ist ein halbfestes Paraffin, das bei einer Temperatur von 38°-60° C zu schmelzen beginnt und von der Konsistenz her nicht so fest ist wie das Roh-Paraffin. Um die pflegenden Eigenschaften des Melkfetts zu potenzieren, werden noch weitere Ingredienzien beigefügt.

Bienenwachs, Calendula und Sojaöl sind nur eine kleine Auswahl an Haut schützenden Ölen und Wachsen, die den kosmetischen Produkten beigemischt werden können. Auch Vitamin E ist ein viel verwendetes Mittel, um die Zellerneuerung der Haut anzuregen und Feuchtigkeit zu speichern. Um der Creme einen angenehmen Geruch zu verleihen, werden noch zusätzliche hautverträgliche Duftstoffe verwendet. Es gibt sogar schon Melkfett auf Bio-Basis.

Inhaltsstoffe von Melkfett für die Industrie

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie und in privaten Haushalten machen das Melkfett zu einem schier unverzichtbaren Utensil. Es ist beispielsweise in Kerzenwachs, Modelliermassen und Schuhcremes enthalten. Auch in der Autoindustrie oder in Laboratorien kommt Melkfett zum Einsatz. Für diese Anwendungsbereiche wird es mit Hilfe der so genannten Fischer-Tropsch-Synthese, bei der Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff verbunden werden, künstlich hergestellt.

Eigenschaften von Melkfett

Melkfett gegen Hornhaut

Melkfett ist für seine Hornhaut aufweichende Wirkung bekannt.
Bildquelle: TRAIMAK / Shutterstock.com

Eine strenge und regelmäßige Kontrolle des kosmetischen Melkfettes garantiert, dass keine schädlichen Stoffe die heilende Wirkung der Creme gefährden. Bekannt ist Melkfett für seine Hornhaut aufweichende Wirkung. Nach dem Auftragen der Creme bildet das Melkfett einen isolierenden Film. Dieser sorgt dafür, dass keine Hautfeuchtigkeit entweichen kann, was ein Aufquellen von Hornhaut zur Folge hat.

Diese kann nun ganz einfach entfernt werden. Auch extreme Temperaturschwankungen, die etwa beim Bergsteigen oder Skifahren auftreten können, werden mithilfe von Melkfett besser von der Haut vertragen. Es verhindert, dass zuviel Wärme über die Haut abgegeben wird. Melkfett verfügt sogar über einen geringen UV-Schutz. Dank seiner fettigen Komponenten wirkt Melkfett auch als Barriere vor aggressiven Flüssigkeiten wie etwa Urin oder Stuhl.

Wirkungsweisen von Melkfett

Melkfett ist ein seit Langem bekanntes Mittel, um raue Haut geschmeidig zu machen und vor Entzündungen zu bewahren. Die sehr fetthaltige Creme schützt die Haut optimal vor äußeren Einflüssen wie Kälte und Nässe. Ursprünglich wurde Melkfett in der Landwirtschaft verwendet, um die Zitzen von Milchtieren vor dem Wundwerden zu bewahren.

Dieses Ur-Melkfett bestand fast ausschließlich aus Paraffin, das mehr oder weniger zufällig von dem Naturwissenschaftler Karl von Reichenbach während einer Versuchsreihe bezüglich der Inhaltsstoffe von Holzteer entdeckt wurde. Das für die Milchwirtschaft verwendete Melkfett ist für den Menschen allerdings nicht geeignet, da es noch Pestizide und andere Schadstoffe enthalten kann. Es fand eine Weiterentwicklung bezüglich der Inhaltsstoffe statt, damit die positiven Eigenschaften der pflegenden Creme auch kosmetisch genutzt werden können.

Die Wirkung von Melkfett auf der Haut

  • Melkfett ist sehr gut geeignet, um überflüssige Hornhaut schnell und gründlich zu entfernen. Die Fettcreme bildet eine isolierende Schicht auf der Hautoberfläche, was zur Folge hat, dass keine Feuchtigkeit mehr entweichen kann. Infolge dessen quillt die Hornhaut auf und lässt sich nun mühelos entfernen.
  • Die isolierende Wirkung von Melkfett machen sich auch Wintersportler zunutze, um ihr Gesicht vor Erfrierungen zu schützen. Es besteht sogar ein geringer UV-Schutz, der allerdings nicht mehr als den Faktor 6 erreicht.
  • Die pflegende und heilende Wirkung von Melkfett wird noch durch zusätzliche Inhaltstoffe begünstigt. Vitamin E hat zum Beispiel zellregenerierende Eigenschaften,  und diverse natürliche Öle und Wachse sorgen für eine zusätzliche Befeuchtung der Haut. Melkfett ist ein sehr gutes Pflegemittel für trockene, zu Entzündungen neigende Haut.
  • In Altenheimen und Krankenhäusern werden bettlägerige Patienten mit Melkfett eingecremt, um sie vor einem Dekubitus zu bewahren.

Melkfett sollte aber nur einige Stunden auf der Haut verbleiben und dann gründlich mit einer fettlöslichen Reinigungslotion entfernt werden. Zwischen den einzelnen Anwendungen müssen außerdem ein paar Tage Abstand liegen, um nicht ein Austrocknen der Haut zu forcieren.

Wirkung im technischen Bereich

Melkfett wird auch von der Industrie vielfältig genutzt. Es ist in vielen Dingen des täglichen Bedarfs enthalten; als Schuhcreme sorgt Melkfett zum Beispiel für glänzende und schön gepflegte Pumps oder Stiefel. Aber auch als Korrosionsschutz in der Automobilindustrie oder zum Schutz von Bootsrümpfen hat sich Melkfett sehr bewährt.

Nebenwirkungen von Melkfett

Der sehr hohe Fettanteil von Melkfett hat leider nicht nur eine positive Wirkung auf trockene und beanspruchte Haut, sondern kann bei regelmäßiger Anwendung zu einer Verschlechterung des Hautzustandes führen. Die Poren der Epidermis verstopfen – die Haut kann nicht mehr atmen und reagiert infolgedessen mit verstärkten Hautirritationen. Um diesem unerwünschten Pflegeresultat entgegenzuwirken und nur die guten Eigenschaften dieser preiswerten und wirksamen Creme zu nutzen, sind einige Punkte zu beachten:

  • Melkfett sollte nie länger als ein paar Stunden auf der Haut verbleiben; explizit vor dem Schlafengehen müssen alle Reste der Creme gründlich entfernt werden. Dies geschieht besonders gründlich mit einem sanften Peeling.
  • Des Weiteren ist auch von einer täglichen Anwendung abzuraten – es sollten einige Tage zwischen den einzelnen Anwendungen liegen.

Unproblematisch ist dagegen die Verwendung von Melkfett, um raue Stellen oder Hornhaut an den Fersen, Ellenbogen oder Knien geschmeidig zu machen oder aufzuweichen.

Anwendungsmöglichkeiten von Melkfett

Beim Menschen wird das neu konzipierte Melkfett vielfältig verwendet.

  • Es ist zum Beispiel ein probates Mittel, um starke Hornhaut einfach zu entfernen.
  • Des Weiteren wird Melkfett zur Pflege und zum Schutz von sehr trockener und beanspruchter Haut verwendet.
  • Bei Neurodermitis sollte Melkfett jedoch nur mit Rücksprache des Arztes angewendet werden, denn aufgrund des hohen Fettgehaltes führt es leicht zu verstopften Poren, und andere Inhaltsstoffe könnten eine allergische Reaktion hervorrufen, die kontraproduktiv zum ohnehin schon stark irritierten Hautbild sein könnte.
  • Und Skifahrer freuen sich über die Wärme ausgleichende Wirkung der fettreichen Creme bei winterlichen Temperaturen.
  • Melkfett wird auch bei der Massage eingesetzt – es macht die Haut des Patienten sofort weich und geschmeidig.
  • Ebenso findet das Allroundmittel Anwendung in der Altenpflege und in Krankenhäusern; es soll ein Wundliegen der Patienten verhindern.
  • Aber auch als Pomade oder Haarwachs für chic gestylte Frisuren wird dieses Allroundmittel geschätzt.

Anwendung von Melkfett in der Kosmetik

Melkfett als Sonnenschutz

Melkfett als Sonnenschutz

Melkfett bietet einen geringen Sonnenschutz. Zusätzlicher UV-Schutz ist aber empfehlenswert.
Bildquelle: Dirima / Shutterstock.com

Wohl jeder kennt Melkfett. Die sehr fettreiche Salbe kommt in vielen Produkten des täglichen Bedarfs zum Einsatz, wie zum Beispiel in Schuhcremes, Knetgummi, Kerzen, Autoreifen usw. Als pflegende Creme, die sowohl

  • vor Kälte schützt,
  • trockene Haut zart und geschmeidig macht
  • und sogar starke Hornhaut einfach aufweicht, wird sie häufig genutzt.

Inhaltsstoffe von Melkfett

Das Melkfett, das früher in der Milchwirtschaft verwendet wurde, bestand aus Paraffin, einem Produkt bei der Erdölgewinnung. Dieses frühere Melkfett war für die Anwendung beim Menschen aber nicht geeignet, da es sehr viele Schadstoffe enthielt. Es diente ausschließlich als Wundschutz beim Milchvieh. Die Weiterentwicklung der Inhaltsstoffe ermöglichte dann auch eine Anwendung im Humanbereich.

Die Kosmetikindustrie nutzte die feinere Variante des Melkfetts – die Vaseline ­–, um eine pflegende Creme zu entwickeln. Diese auf Vaseline basierende Salbe besteht genau wie Paraffin aus Kohlenwasserstoffen, hat aber einen niedrigeren Schmelzpunkt und lässt sich aufgrund der leichteren Struktur einfacher auf der Haut verteilen. Weitere Zusatzstoffe sind pflegende Öle und Wachse, welche die Haut zusätzlich geschmeidig und zart erscheinen lassen.

Wie hoch ist der Sonnenschutz von Melkfett?

Außer der pflegenden Eigenschaften bietet Melkfett auch noch einen geringen Sonnenschutz, der allerdings den Faktor 6 nicht überschreitet. Dieser niedrige Schutz ist für die meisten Einsatzgebiete von Melkfett viel zu gering, sodass ein zusätzlicher UV-Schutz anzuraten ist. Melkfett sollte auch nicht als alltägliches Sonnenschutzmittel genutzt werden.

Der hohe Fettgehalt der Creme verstopft bei unsachgemäßer Anwendung die Poren und führt dann zu Pickeln und geröteter, entzündeter Haut. Melkfett darf auch nicht länger als ein paar Stunden auf der Haut verbleiben und muss spätestens am Abend wieder gründlich entfernt werden. Um einer Hautreizung vorzubeugen, sollte Melkfett auch nur höchstens ein Mal pro Woche angewendet werden.

Fazit zu Melkfett und Sonnenschutz

Melkfett ist sehr gut geeignet, um die Haut vor kurzzeitigen extremen Belastungen wie Kälte oder auch ätzenden Flüssigkeiten wie Kot oder Urin zu schützen und um trockene Haut geschmeidig zu machen; als alleiniger Sonnenschutz ist Melkfett aber nicht ausreichend und sollte dementsprechend mit einem Mittel, das über einen höheren UV-Filter verfügt, kombiniert werden.

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Melkfett bei Neurodermitis

Melkfett bei Neurodermitis

Melkfett eignet sich zur Anwendung bei Neurodermits, da es kaum allergisches Potential bietet.
Bildquelle: Pan Xunbin / Shutterstock.com

Die fettreiche Creme wurde früher hauptsächlich auf dem Bauernhof verwendet, um die Zitzen der Milchtiere vor Entzündungen zu schützen. Melkfett bestand damals fast nur aus Paraffin, ohne Zusatz irgendwelcher anderer pflegender Ingredienzien und enthielt außerdem Schadstoffe wie Pestizide oder ähnliches – war also für die Anwendung beim Menschen nicht geeignet. Seit ein paar Jahren ist auch kosmetisches Melkfett im Handel erhältlich, das speziell für die Bedürfnisse problematischer Haut konzipiert wurde.

So besteht das moderne Melkfett größtenteils aus Vaseline, das bei der weiteren Verarbeitung von Paraffin entsteht und in verschiedenen Qualitäten erhältlich ist. Dieser Grundsubstanz werden noch weitere Pflegende Öle und Wachse, wie zum Beispiel Calendula, Bienenwachs und Sojaöl sowie verschiedene Duftstoffe beigemischt, um die heilende Wirkung von Melkfett zu optimieren.

Neurodermitis und dessen Ursachen

Das so genannte atopische Ekzem ist eine chronische, nicht infektiöse Hauterkrankung, die verschiedene Ursachen haben kann. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff „Neurodermitis“ für die Erkrankung verwandt, da man als primären Grund für die auffälligen Haut-Symptome (rot, nässend, schuppig) eine Nervenentzündung vermutete.

Diese These konnte allerdings nicht bestätigt werden; heutzutage spricht man von einem atopischen Ekzem, also einer entzündlichen Hautveränderung. Neurodermitis ist eine multifaktorielle Krankheit, das heißt, es treffen mehrere unterschiedliche Faktoren zusammen, welche die Entstehung dieser Krankheit forcieren. Genetische Gründe spielen eine große Rolle, genau wie eine einseitige oder fehlerhafte Ernährung.

Ebenso werden ungünstige Umweltfaktoren, Allergien gegenüber bestimmten  Nahrungsmitteln oder Dingen, mit denen man sonst konfrontiert wird (zum Beispiel Duftstoffe in Waschmitteln), für die Entstehung des atopischen Ekzems verantwortlich gemacht. Aber natürlich spielt auch die seelische Verfassung eine Rolle, nur nicht als alleinige Ursache.

Nur bedingte Eignung von Melkfett bei Neurodermitis

Das kosmetische Melkfett enthält neben Vaseline noch andere pflegende Inhaltsstoffe wie

  • Calendula,
  • Sojaöl,
  • Bienenwachs
  • und Duftstoffe,

scheint also auf den ersten Blick gut zur Behandlung entzündlicher Haut geeignet zu sein. Da die Haut des Neurodermitikers ein starkes allergisches Potenzial gegenüber verschiedenen Stoffen (Soja, Bienen, Düfte etc.) aufweist, ist reines Melkfett nur bedingt zur Pflege der entzündlichen Stellen geeignet, da sich die Symptome von Neurodermitis durch eine Verstopfung der Haut verschlimmern könnten.

Melkfett als Hautschutz

Melkfett als Hautschutz

Melkfett bildet einen isolierenden Film auf der Haut, der die Haut vor dem Austrocknen bewahrt.
Bildquelle: dachazworks / Shutterstock.com

Die sehr fettreiche Creme auf Paraffinbasis wurde früher auf dem Bauernhof verwendet, um die Melkstutzen von Kühen, Schafen und Ziegen bei der Milchgewinnung vor Entzündungen zu schützen. Das Ur-Melkfett war nur für die Nutzung beim Tier geeignet, denn es befanden sich allerhand schädliche Stoffe, wie etwa Pestizide, in der Salbe.

Die Kosmetikindustrie hat die Inhaltsstoffe des Melkfetts fast vollständig novelliert, um die pflegenden Eigenschaften der Salbe auch für den Menschen zu nutzen. Anstelle des Paraffins wurde nun weiße Vaseline verwendet. Vaseline entsteht bei der Weiterverarbeitung von Paraffin, wobei die weiße Variante die reinere, schadstofffreie Form der Creme ist.

Wie schützt Melkfett die Haut?

Melkfett schützt und pflegt besonders eine sehr trockene Haut. Das kosmetisch aufbereitete Melkfett mit vielen zusätzlichen pflegenden Bestandteilen wie Calendula oder Sojaöl bildet dank seiner sehr fettigen Konsistenz einen isolierenden Film auf der Haut. Diese Schutzschicht bewahrt unser größtes Organ vor starken Temperaturschwankungen, indem sie eine Verdunstung der Hautfeuchtigkeit verhindert und so einem Wärmeverlust entgegenwirkt.

Die Fett-Barriere schützt die Haut aber auch vor „Angriffen“ von außen. Deshalb wird sie häufig in Krankenhäusern und Pflegeheimen angewendet, um die Patienten vor aggressiven Körperflüssigkeiten wie Urin oder Kot zu schützen. Sogar ein Dekubitus kann mit Hilfe einer ordentlichen Schicht Melkfett bei bettlägerigen Heimbewohnern verhindert werden.

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Melkfett als Haarpomade

Melkfett als Haarpomade

Melkfett festigt und pflegt die Haare und ist dazu auch noch sehr preiswert.
Bildquelle: Ysbrand Cosijn / Shutterstock.com

Melkfett hat nicht nur einen praktischen Nutzen, zum Beispiel in der Landwirtschaft als Schutz der Milchtiere vor Entzündungen der Euter, sondern auch einen dekorativen. Das kosmetisch genutzte Melkfett hat natürlich nur noch entfernt etwas mit der Creme vom Bauernhof zu tun, welches größtenteils aus Paraffin bestand. Paraffin wurde durch Zufall von dem Wissenschaftler Karl von Reichenbach entdeckt, als dieser versuchte, die Inhaltsstoffe von Holzteer genauer zu untersuchen.

Das neuartige Mittel wurde bald erfolgreich in der Milchwirtschaft eingesetzt, um die Milchstutzen von Kühen, Schafen und Ziegen vor Rötungen oder Ekzemen zu schützen, konnte aufgrund der enthaltenen Schadstoffe aber noch nicht für den Menschen genutzt werden.

Verwendung von Melkfett in der kosmetischen Industrie

Es gelang schließlich, das eher grobe Rohparaffin noch weiter zu raffinieren. Als Ergebnis erhielt man Vaseline, die zwar genau wie Paraffin aus Kohlenwasserstoffen besteht, aber in der reinen, weißen Form keine Schadstoffe mehr enthält und sich aufgrund des geringeren Schmelzgrades auch wesentlich leichter auf der Haut verteilen lässt. Zusatzstoffe wie Vitamin E, das die Zellbildung der Haut fördert, oder verschiedene Öle und Wachse, welche die Haut mit einer Extraportion Pflege versorgen, komplettieren das neue Melkfett. Die moderne Form des Melkfetts wird nun in verschiedener Form genutzt:

  1. als Creme für trockene Haut
  2. als Mittel, um Hornhaut zu entfernen
  3. als Schutzcreme vor Kälte
  4. als Wundschutzcreme  etc.

Melkfett als Pomade für das Haar

Besonders praktisch hat sich Melkfett auch als Haarpomade erwiesen. Das Stylen der Haare geht ganz einfach und die fertige Frisur glänzt verführerisch und wirkt sehr gepflegt. Das Ergebnis übersteht dann auch garantiert eine wilde Tanznacht.  Melkfett festigt und pflegt die Haare und ist dazu auch noch sehr preiswert. Vor dem Zubettgehen sollte man die Haare allerdings gründlich waschen, um sie durch die fettige Creme nicht unnötig zu strapazieren. Die Folge könnte sonst  –paradoxerweise–  ein Austrocknen der Keratinschicht sein, was dann zu Haarbruch führt.

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Melkfett bei Reibungsverletzungen

Melkfett bei Druckstellen

Melkfett sorgt für eine optimale Regeneration von geschädigter Haut.
Bildquelle: Gajus / Shutterstock.com

Der hohe Fettgehalt von kosmetischem Melkfett bildet eine isolierende Schicht auf der Hautoberfläche, so dass der direkte Kontakt mit Haut reizenden Stoffen abgemildert oder sogar ganz vermieden wird. In Pflegeheimen und Krankenhäusern werden bettlägerige Patienten vorsorglich mit Melkfett eingerieben, um einem Dekubitus vorzubeugen. Bei dauerhafter Anwendung besteht allerdings die Gefahr einer Austrocknung und Entzündung der Haut, da Melkfett die Poren verstopft und infolge dessen zu Entzündungen führen kann.

Behandlung von Reibungsverletzungen mit Melkfett

Wenn es aufgrund eines ungenügenden Schutzes eines immobilen Patienten zu einer Reibungsverletzung am Körper gekommen ist, kann die Behandlung mit Melkfett zu einem raschen Abklingen der Symptome führen. Die pflegenden Eigenschaften der enthaltenen Öle und Fette und die zellerneuernde Wirkung von Vitamin E sorgen für eine optimale Regeneration der geschädigten Haut.

Melkfett ist ein sehr gutes Mittel, um durch Reibung geschädigte Haut zu regenerieren und gesunde Haut vor Reibungsverletzungen zu bewahren. Die Creme lässt sich sehr leicht auf der Haut verteilen und bildet einen isolierenden Film, der gleichzeitig genügend Pflegestoffe enthält, um die Haut optimal mit hautschützenden Substanzen zu versorgen. Melkfett muss jedoch nach ein paar Stunden, spätestens aber vor dem Schlafen, wieder von der Haut entfernt werden. Nur so können teils schwere Hautirritationen vermieden werden.

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Melkfett bei Hornhaut

Melkfett gegen Hornhaut

Melkfett verhilft, bei regelmäßiger Anwendung, zu weichen und gepflegten Füßen.
Bildquelle: Timof / Shutterstock.com

Melkfett pflegt trockene und raue Haut und sorgt somit für ein gepflegtes Erscheinungsbild – die Haut ist nach der Behandlung mit der Creme gut durchfeuchtet und streichelzart. Als besonders wirksam hat sich der Einsatz von Melkfett zur Entfernung von hartnäckiger Hornhaut gezeigt.

Gründe für die Entstehung von Hornhaut

Mit dem Begriff „Hornhaut“ bezeichnet man eine Ansammlung von Hautzellen, die als zusätzlicher Schutz bei einer starken Beanspruchung der Füße fungieren sollen. Diese zusätzliche Haut ist zwar nützlich, aber nicht schön. Hornhaut oder Schrunden entstehen meist durch das Tragen zu enger Schuhe und permanentes Stehen oder Herumlaufen.

Hornhaut ist aber nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auch auf eine orthopädische Indikation hinweisen.  Eine häufige, medizinische Ursache für Hornhaut ist eine Veränderung des Fußes: Der Mittelfußknochen hat sich gesenkt, wodurch die Fußknochen aus ihrer ursprünglichen Position gedrängt werden – der so genannte „Plattfuß“ (Senk- und Spreizfuß) ist entstanden. Diese neue Fußstellung ist geradezu prädestiniert für eine Anhäufung von zusätzlichen Hautzellen.

Behandlung von Hornhaut

  • Das wohl bekannteste Mittel, um Hornhaut zu entfernen, ist der Bimsstein. Er wird auf trockener Haut angewendet und wirkt wie feines Schmirgelpapier. Leider funktioniert diese Methode nur bei einer leichten Verhornung der Haut.
  • Für stärkere Hornhaut werden Klingen oder Hobel angeboten, die aber mit Vorsicht zu genießen sind, denn sie können die Haut sehr leicht verletzen – was nicht nur eine schmerzhafte Wunde zur Folge hat, sondern auch eine vermehrte Zellproduktion auslöst. Besonders Diabetiker oder Menschen mit Durchblutungsstörungen sollten diese Methoden nicht anwenden; eine professionelle medizinische Fußpflege wäre hier angeraten.
  • Eine weitere – sehr effektive – Methode ist die Verwendung von Melkfett.

Melkfett zur Entfernung von Hornhaut

Melkfett ist eine sehr fettreiche Creme auf Paraffinbasis. Sie bildet nach dem Auftragen auf der Hornhaut eine isolierende Schicht, so dass keine Feuchtigkeit mehr aus der Haut entweichen kann. Diese quillt infolge dessen auf und die verhornte Schicht lässt sich nun mühelos entfernen. Ein regelmäßiges Eincremen der Fußsohlen mit Melkfett kann die Neubildung von Hornhaut verhindern und sorgt für eine zarte und gepflegte Haut auch an den Füßen.

Sonstige Anwendungsgebiete von Melkfett

Melkfett als Temperaturschutz

Melkfett verhindert, dass Feuchtigkeit über die Haut entweicht. Bildquelle: Jan Mika / Shutterstock.com

Das kosmetisch aufbereitete Melkfett hat mit dem ursprünglichen Produkt aus der Landwirtschaft kaum noch Ähnlichkeit. Die einzige Gemeinsamkeit ist der große Schutz vor widrigen äußeren Einwirkungen. Aufgrund seines hohen Fettgehalts übt Melkfett eine isolierende Wirkung auf der Haut aus. Melkfett verhindert, dass Feuchtigkeit über die Haut entweicht und dabei Wärme verloren geht.

Skifahrer, Bergwanderer, Fallschirmspringer, Taucher etc. wissen diese positive Eigenschaft zu schätzen. Die Haut wird auf diese Weise nicht nur vor einem Wärmeverlust bewahrt und vor Erfrierungen geschützt, sie wird gleichzeitig auch noch gepflegt. Das Einzige, worauf man bei der Anwendung achten muss, ist, dass die Salbe spätestens am Abend gründlich wieder von der Haut entfernt wird, da sonst die Poren verstopfen und Pickel entstehen können.

Des Weiteren soll Melkfett höchstens ein Mal pro Woche aufgetragen werden, um die Haut aufgrund des sehr hohen Fettgehalts der Creme nicht unnötig zu strapazieren und eventuell einen gegenteiligen Effekt zu erzielen.


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Melkfett zum Schutz von Bootsrümpfen

Jeder Bootsbesitzer kennt das Problem mit dem Fouling. Der unerwünschte Belag bildet sich, wenn der Kahn eine längere Zeit im Wasser liegt und nicht bewegt wird. Es spielen allerdings mehrere Faktoren eine Rolle – etwa Salzgehalt oder Strömungsintensität des Gewässers – innerhalb welchen Zeitraumes es zu dem hartnäckigen Befall kommt. Es gibt verschiedene chemische Mittel, die dem unerwünschten Bewuchs zu Laibe rücken; diese sind für die Umwelt aber nicht so gut verträglich.

Melkfett wird von vielen Bootsbesitzern verwendet, die ein natürliches Antifouling-Mittel präferieren; sei es in der ursprünglichen Form als reines Melkfett oder als kosmetisch aufbereiteter Zusatz in Hautcremes.

Anwendung zum Antifouling von Bootsrümpfen

Im Schiffbau versteht man unter Fouing die Verschmutzung von Schiffsrümpfen durch biologische Ablagerungen. Diese Ansammlungen, z.B. von Algen und Muscheln, werden meistens chemisch entfernt; und damit es gar nicht erst zu dem lästigen Befall kommt, können die Schiffsrümpfe auch mit Melkfett eingerieben werden. Die Fettschicht der Creme verhindert zu einem großen Teil, dass die unerwünschten Partikel an dem Kahn haften bleiben. Natürlich muss – je nach Salzgehalt und Strömung des Gewässers – öfter „nachgecremt“ werden.

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Melkfett als Gleitcreme

Melkfett als Gleitcreme nutzen

Melkfett ist geruchsneutral und lässt sich gut verteilen.
Bildquelle: gvictoria / Shutterstock.com

Liebe ist so schön, kann manchmal aber auch mit Schmerzen verbunden sein. Es gibt viele Ursachen für eine Trockenheit der Schleimhäute in der Vagina. Trotzdem muss man nicht auf die schönste Sache der Welt verzichten, sondern kann mit einem ganz einfachen Mittel für ein ausreichendes „Feuchtgebiet“ sorgen.

Kosmetisches Melkfett besteht hauptsächlich aus Fett (Vaseline) und ist außerdem mit vielen Pflegestoffen wie natürlichen Ölen und Wachsen angereichert.

  • Vitamin E sorgt wegen seiner starken zellregenerierenden Wirkung für eine rasche Erholung der beanspruchten Haut.

Die gute Verträglichkeit von Melkfett macht diese Creme zu einem Universalmittel für viele Gelegenheiten. Die Fettcreme

  • versorgt nicht nur trockene Haut mit viel Pflege,
  • sondern bewahrt bettlägerige Patienten vor dem Wundwerden,
  • weicht lästige Hornhaut auf
  • und schützt Sportler bei starken Temperatureinbrüchen vor Erfrierungen der Haut wie sie auch bei Tieren die Pfoten schützt.

Das war nur eine kleine Exkursion in die Anwendungsgebiete von Melkfett – die fettige Salbe wird noch bei vielen anderen Gelegenheiten verwendet. Als Gleitcreme beim Sex ist sie zum Beispiel sehr gut geeignet;

  • Melkfett ist geruchsneutral (manchmal jedoch mit einem Hauch Parfum angereichert),
  • lässt sich einfach verteilen
  • und wirkt sofort.

Viele Sexualpraktiken sind nun möglich, ohne Schmerzen zu bereiten.

Anwendung von Melkfett mit einem Kondom

Bei der zusätzlichen Anwendung eines Kondoms sollte auf die richtige Qualität des Überziehers geachtet werden. Latexkondome sind zum Beispiel ungeeignet, denn diese können wegen des hohen Fettanteils von Melkfett reißen oder löchrig werden. Es besteht dann also kein ausreichender Schutz mehr vor einer ungewollten Schwangerschaft oder vor Krankheitserregern.


Melkfett als Glattlederschutz

Als Glattlederschutz wird Melkfett in der weiterverarbeiteten Version als Vaseline verwendet. Diese sehr fettreiche Creme ist prädestiniert, um Leder lange glatt und geschmeidig zu halten. Zusätzlich wird Glattleder durch Vaseline imprägniert, ist also widerstandsfähiger gegen Nässe und Schmutz.

Das preiswerte und natürliche Pflegemittel Vaseline ersetzt so manches chemische teure Markenpräparat, ohne dass irgendwelche Qualitätseinbußen in Kauf genommen werden müssen. Eine regelmäßige Pflege mit Vaseline erhält den schönen Glanz von glattem Leder und sorgt für eine lange Lebensdauer des edlen Stückes.


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Melkfett zur Pfotenpflege bei Hunden

Melkfett zum Pfotenschutz bei Hunden

Melkfett schützt die Pfoten der Vierbeiner besonders im Winter vor Erfrierungen.
Bildquelle: Ermolaev Alexander / Shutterstock.com

Melkfett ist ein ideales Mittel, um die empfindlichen Pfoten unserer Vierbeiner im Winter vor Erfrierungen und Streusalz zu schützen. Das in der Landwirtschaft altbewährte Mittel findet heutzutage viele Verwendungsmöglichkeiten – sowohl in der Kosmetikindustrie, in der Alten- und Krankenpflege als auch in der technischen Industrie.

Welchen Schutz bietet Melkfett für die Pfoten von Hunden?

Im Winter sollten die Pfoten der Hunde gut mit Melkfett eingerieben werden. Das  Fett bildet eine isolierende Schicht, sodass die Haut nicht direkt mit dem kalten Untergrund in Berührung kommt. Erfrierungen oder ein Festfrieren der Pfoten wird so praktisch verhindert. Auch ein direkter Kontakt mit Streusalz, der sehr schmerzhaft ist und zu Entzündungen führen kann, wird damit unterbunden.

Melkfett ist ein sehr gutes Mittel, um die Haut kurzzeitig vor Umwelteinflüssen zu schützen, sollte aber sorgsam angewendet werden, das heißt, höchstens einmal in der Woche.

Lagerung von Melkfett

Lagerung von Melkfett

Melkfett sollte dicht verschlossen, trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert werden.
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Die Bezeichnung Melkfett ist nicht geschützt, infolge dessen kann die Zusammensetzung der fetthaltigen Creme variieren. Das Ur-Melkfett besteht hauptsächlich aus Paraffin und wird in der Milchwirtschaft als Zitzenschutz für Nutztiere verwendet. Melkfett ist Wasser abweisend und pflegend – diese Eigenschaften hat sich die Kosmetikindustrie zunutze gemacht und das Rohparaffin weiterentwickelt, so dass es auch für die Anwendung am Menschen geeignet ist.

Es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Produkte, die eine pflegende und schützende Wirkung haben. Aber auch eine breite industrielle Nutzung ist möglich – hierbei wird oft aus pekuniären Gründen auf künstlich hergestelltes Melkfett zurückgegriffen. Je nach Anwendungsbedarf unterscheidet sich infolge dessen die Zusammensetzung des Melkfetts. Da Melkfett jedoch kein gefährlicher Stoff im Sinne der EU-Chemikaliengesetzgebung ist, gestaltet sich die Lagerung der fetthaltigen Creme in jedem Fall relativ unproblematisch, wenn einige Punkte beachtet werden.

Anforderungen an Behälter mit Melkfett

Die einzelnen, dicht verschlossenen Behälter mit Melkfett und der Aufbewahrungsraum müssen trocken, kühl und lichtgeschützt sein – wenn das Melkfett über einen längeren Zeitraum bei 20°C oberhalb des Schmelzpunktes gelagert wird, können qualitative Verluste auftreten. Offenes Feuer in der Umgebung der Melkfett-Behälter sollte kategorisch vermieden werden.

Wenn diese Voraussetzungen realisiert werden, besteht keine Gefahr, dass gefährliche chemische Reaktionen der Melkfettbestandteile stattfinden. Und natürlich müssen die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Chemikalien beachtet werden, wobei aber weder ein Atemschutz noch ein Handschutz erforderlich sind.

Erste Hilfe-Maßnahmen bei Reaktionen durch fehlerhafte Lagerung oder unsachgemäße Handhabung

Wenn die Melkfettvorräte bei falscher Lagerung (zum Beispiel in der Nähe von offenem Feuer) in Brand geraten sind, müssen folgende Gegenmaßnahmen ergriffen werden:

  • Das Feuer nur mit Sand, Löschpulver, Schaum oder Kohlendioxid löschen.
  • Wasser ist aus Sicherheitsgründen zum Löschen ungeeignet.
  • Wenn das Melkfett unvollständig verbrannt wurde, können Kohlenmonoxid und giftige Pyrolseprodukte entstehen, deshalb muss ein umluftunabhängiger Atemschutz getragen werden.
  • Die heißen Behälter müssen von außen mit Wasser gekühlt werden.

Eine Lagerung des Melkfetts ist jedoch relativ unproblematisch, wenn die oben erwähnten Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.

Melkfett Produkte

Reines Melkfett

Die reine Form des Melkfetts wurde früher ausschließlich auf dem Bauernhof verwendet. Es diente einzig dem Schutz der Euter von Milchtieren wie Kühen, Schafen und Ziegen. Dieses Ur-Melkfett bestand aus Paraffin, das sich aus verschiedenen Aggregatszuständen von Kohlenwasserstoffen zusammensetzt, und enthielt noch sehr viele Schadstoffe, die es für eine Anwendung beim Menschen ungeeignet machten.

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Verwendung von reinem Melkfett

Die Bauern nutzten Melkfett, um die Euter ihrer Kühe vor Entzündungen zu schützen. Nach dem Melken wurden die Zitzen mit Melkfett eingerieben, um ein Wundwerden der Milchstutzen zu verhindern. Die Salbe hielt die empfindlichen Zitzen geschmeidig, so dass sie das zweimalige Melken pro Tag ohne Probleme überstanden. Leider war das damalige reine Melkfett nicht für die Anwendung am Menschen geeignet, da es noch sehr viele Schadstoffe enthielt.

Weiterentwicklung des Melkfetts

Um das Melkfett auch für den Menschen zu nutzen, veränderten Forscher aus der Kosmetikindustrie die Zusammensetzung des neuen Wundermittels. Das Paraffin wurde weiter raffiniert – und durch diesen Vorgang entstand Vaseline, die zwar ebenfalls aus festen und flüssigen Kohlenwasserstoffen bestand, aber einen geringeren Schmelzpunkt besaß und sich infolge dessen wesentlich leichter auf der Haut verteilen ließ.

Die Vaseline war in zwei Qualitätsstandards erhältlich: Die gelbe Variante war noch nicht vollständig von allen schädlichen Rückständen befreit und deshalb nicht für den kosmetischen Bereich geeignet. Die in einem weiteren Reinigungsvorgang hergestellte weiße Vaseline enthielt hingegen keine Schadstoffe mehr und konnte nun als Basis für pflegende und schützende Cremes dienen.

Die Anwendungsmöglichkeiten von Melkfett haben sich dank der Forschung multipliziert und sind nicht nur auf den humanitären Bereich begrenzt. Auch in der Technik wird die moderne Melkfett-Form gerne zur Pflege und zum Schutz von Maschinen etc. genutzt.

Melkfett mit Ringelblume

Melkfett mit Ringelblume

Melkfett mit Ringelblume verhilft trockener Haut zu Geschmeidigkeit und lässt entzündete Haut schneller heilen.
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Ringelblume (Calendula)

Die Ringelblume stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wird heute aber weit verbreitet kultiviert und kommt nun in ganz Europa vor; wobei die  Hauptanbaugebiete Deutschland und die Niederlande sind.  Die pharmazeutisch relevanten Inhaltsstoffe der Blüten sind Flavonoide. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die hoch wirksame Antioxidantien enthalten, welche in der Lage sind, freie Radikale im Körper zu binden. Die Calendula wird äußerlich angewendet bei Hautentzündungen und schlecht heilenden Wunden. Des Weiteren findet die Ringelblume Verwendung als Teeaufguss, Tinkturen und Salben.

Ringelblume und Melkfett

Die positiven Eigenschaften von kosmetisch aufbereitetem Melkfett und Calendula werden in der Kombination der beiden Pflegemittel optimiert.

  • Trockene Haut wird geschmeidig,
  • entzündete Hautpartien heilen schneller
  • und Rötungen klingen eher ab.

Die Salbe wird auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und entfaltet dort ihre heilende Wirkung.

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Vorsichtsmaßnahmen

Kosmetisches Melkfett mit Ringelblume enthält sehr viel Fett und bildet dem entsprechend eine isolierende Schicht auf der Haut, die bei häufiger Anwendung zu einer Verstopfung der Poren führen kann. Deshalb ist es sehr wichtig, die Creme nur ein paar Stunden auf der Haut einwirken zu lassen und sie spätestens vor dem Schlafen wieder gründlich zu entfernen.

Außerdem sollte die Häufigkeit der Anwendung auf einmal pro Woche begrenzt werden. Nur so kann ein positives Resultat für die Haut erzielt werden. Bei einer sorgfältigen Verwendung von Melkfett mit Ringelblume kann sich der Zustand der Haut stark verbessern.

Eldena Melkfett

Eldena Melkfett ist sehr gut geeignet für extrem trockene und sensible Haut. Die Creme ist kein Melkfett im klassischen Sinne, sondern ein kosmetisch aufbereitetes Melkfett-Produkt, das die Haut pflegt und vor dem Wundwerden bewahrt. Eldena Melkfett ist von der Konsistenz her genau richtig, um es problemlos auf der Haut zu verteilen; und der praktische Drehverschluss der Kunststofftube gibt genau die Menge Creme her, die benötigt wird. Der Duft ist angenehm dezent – das Eldena Melkfett enthält kein Parfum und keine Farbstoffe, ist also auch für Allergiker gut geeignet.

Anwendungsmöglichkeiten von Eldena Melkfett

Sowohl in der Krankenpflege als auch für den Gebrauch zu Hause ist Eldena Melkfett geeignet. Das kosmetische Melkfett sorgt für eine weiche und geschmeidige Haut und pflegt selbst sehr trockene Hautpartien. Als Wundprophylaxe ist Eldena Melkfett ebenfalls gut geeignet. Nach dem Auftragen der Creme sorgt eine isolierende Melkfettschicht für eine Art Schutzzone zwischen Körper und Liegefläche; und nach dem morgendlichen Aufwachen ist die Pflegecreme komplett in eingezogen und die Haut fühlt sich sehr weich und geschmeidig an. Dank der enthaltenen Aloe Vera spendet Eldena Melkfett intensive Feuchtigkeit, die eine Weile vorhält.

Aloe Vera

Die Pflanze stammt ursprünglich von der arabischen Halbinsel, wird heutzutage aber in sehr vielen Ländern kultiviert. Die Aloe Vera ist als Feuchtigkeit speichernde Pflanze bekannt und die Blätter der Heilpflanze werden dem entsprechend in Cremes für trockene und empfindliche Haut verarbeitet. Das aus der Aloe Vera gewonnene Gel wirkt

  • entzündungshemmend,
  • wundheilend
  • und immunstimulierend,

ist also prädestiniert für die Anwendung bei empfindlicher und pflegebedürftiger Haut.

Unterschiede zu herkömmlichem Melkfett

Das Ur-Melkfett aus der Landwirtschaft hat mit dem kosmetisch veränderten Eldena Melkfett nicht mehr viel zu tun. Früher wurde das Fett ausschließlich in der Milchwirtschaft verwendet, um die Zitzen der Milchtiere trotz zweimaligen Melkens pro Tag geschmeidig zu erhalten. Damals war Melkfett noch nicht für die Anwendung im humanitären Bereich geeignet, da es noch sehr viele Schadstoffe enthielt. Die Weiterentwicklung des Melkfetts wurde dann von der kosmetischen Industrie forciert und nun können auch wir Menschen von den positiven Eigenschaften der preiswerten und guten Creme profitieren.

Eutra Melkfett

Dieses natürliche Melkfett enthält keine erdölhaltigen Inhaltsstoffe wie Paraffin oder Vaseline und ist sehr gut verträglich. Es wurde extra für die Bedürfnisse trockener und empfindlicher Haut konzipiert. Die Creme bildet einen schützenden Film auf der Hautoberfläche, ohne – wie herkömmliches Melkfett – die Hautatmung zu blockieren. Das Eutra Melkfett beinhaltet natürliche Öle wie Mandel-, Soja-, Argan- und  Monoiöl sowie Bienenwachs.

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Mandelöl

Das fette Öl kann sowohl aus süßen als auch aus bitteren Mandeln durch Pressen gewonnen werden. Mandelöl enthält einen hohen Anteil an Vitamin E, das zellschützend und –regenerierend wirkt, sowie ungesättigte Fettsäuren.

Sojaöl

Sojaöl wird aus der Sojabohne gewonnen und hat ein breites Anwendungsspektrum. Das Öl weist einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren auf, wobei besonders die Omega-3-Fettsäure Linolen hervorgehoben werden sollte. In der Dermatologie wird Sojaöl zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt.

Arganöl

Das Arganöl wird aus den Früchten des Arganbaumes gewonnen. Charakteristisch für das Öl sind seine goldene Farbe und der intensive Geruch. Arganöl enthält ca. 80% ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Phytosterine, welche die Bildung von Cholesterin reduzieren können, und Antioxidantien. Das Arganöl hat eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung.

Monoiöl

Monoiöl wird aus Coprahöl (aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss) gewonnen. Der Herstellungsprozess wird als Mazeration bezeichnet. Das Monoiöl stammt aus Französisch-Polynesien und wird dort als traditionelles Schönheitsmittel verwendet.

Bienenwachs

Das Wachs wird von Honigbienen abgesondert und dient zum Bau von Waben. Bienenwachs wird häufig Cremes als zusätzliches Haut schützendes Mittel beigemengt.

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